Surfbilder – Wie wir unsere coolen Surffotos machen!

Von Matthias am 6. Februar 2017

Hey, liebe Boardnerds! Viele von euch überschütten mich tagtäglich mit Fragen, wie ich denn meine tollen Surfbilder schieße. Heute möchte ich allen, die es mir gleichtun wollen, gerne eine paar Tipps geben, dir mir sehr geholfen haben.  Dazu ist übrigens noch zu sagen, dass ich zwar keine professionelle Fotografin bin, mich derzeit aber quasi in Ausbildung befinde. Meine Tipps leiten sich aus jeder Menge Übung und meinen eigenen Erfahrungen ab. Fotografiert wird übrigens meist mit meiner Nikon D5000 oder dem Smartphone. Derzeit ein Huawei Ascend P9 oder ein Samsung Galaxy S6.

Was wollt ihr fotografieren?

Beim Ablichten von Surffotos ist es nicht das Gleiche wie mit Familien- oder Urlaubsfotos. Ihr solltet zwar ungefähr wissen, was ihr zeigen wollt. Tatsächlich ist das beim Surfen jedoch durchaus etwas schwieriger, da man nicht weiß, wie sich eine Welle, das Brett oder man selbst verhalten. Surfen ist niemals vorhersehbar. Selbst wenn Matthias einmal einen coolen Trick machen will und die Kamera richtig platziert und eingestellt habe, kann das Bild am Ende vielleicht doch danebengehen. Einfach nur, weil ich oder die Welle nicht perfekt mitgespielt haben. Oftmals beobachte ich auch andere Surfer und merke, dass deren Wellenreiten definitiv ein Schnappschuss wert ist. Nach mehreren Knipsern, bevorzugt mithilfe von Serienbildaufnahmen, ist dann in der Regel auch ein gutes Bild dabei. Ein Tipp dazu: Achtet mal darauf, wann die Surfer voll in ihrem Element sind. Dann könnt ihr die besten Bilder machen. Es gibt nichts Besseres als einen Surfer, der absolut eins mit seinem Board und den Wellen ist.

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Surfbilder - Ein Gefühl für die Sonnenstrahlen

Surfbilder – Ein Gefühl für die Sonnenstrahlen

Perspektive, Farben und Equipment

Ihr solltet unbedingt wissen, mit was für einem Gerät ihr arbeitet. Ich persönlich verwende meine Spiegelreflex von Nikon sehr gerne, fotografiere aber in letzter Zeit auch oft einfach spontan mit meinem Smartphone. Bei beiden Geräten weiß ich mittlerweile, bei welcher Sonneneinstrahlung, Tages- und Nachtzeit ich welche Einstellungen und Funktionen nutzen muss. (Übung macht eben den Meister) Verwendet am besten nicht nur den Automatik-Modus, sondern übt die Belichtungskorrektur manuell. Die Kamera solltet ihr stets so nah wie möglich über der Wasseroberfläche platzieren. Je näher ihr dran seid, desto besser werden die Bilder. Oft experimentiere ich auch mit den Hintergründen. Vor einer Bucht sieht ein Surffoto noch einmal um einiges „abenteuerlicher“ aus. Solche Bilder machen sich dann auch besonders gut für eure Zimmerwand. Dazu könnt ihr sie hier ausdrucken lassen. Ein ausführliche Beschreibung unseres Equipments kann ich euch, wenn euch das interessiert, auch einmal schreiben.

Surfbilder muss man üben

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und damit eure Bilder so aussehen, wie sie aussehen sollen, braucht es einiges an Übung und Zeit. Ich persönlich bin anfangs immer wieder verzweifelt gewesen weil ich mit den manuellen Einstellungen (noch) nicht umgehen konnte. Ein Stativ, ein gutes Objektiv und eine künstlerische Ader sind ebenfalls von Vorteil.
Was habt ihr bis jetzt so an tollen Fotos gemacht? Teil sie doch mit uns in unsere Gruppen Wakeboarder und Boardnerds. Wir freuen uns auf euch!

Atlantic Shore Surf Poncho beim Wakeboarden - © Power Blog

Atlantic Shore Surf Poncho beim Wakeboarden – © Power Blog

Freut mich, dass du den Artikel bis zum Ende gelesen hast. Wenn du mehr von mir und meiner Welt lesen und hören möchtest dann folge mir doch auch auf Instagram, Facebook und Youtube. Oder lies meine Artikel über den coolen Surfponcho von Atlantic Shore, meine Erfahrungen am Wakeboardlift Wien, und erfahre warum ich auf der Donauinsel 36€ Strafe zahlen musste.