Shave-Lab Test – Was können Rasierer und Klingen?

Shave-Lab Test – Was können Rasierer und Klingen?

Von Matthias am 8. September 2016

Liebe Beardnerds, nach meinen bisherigen Testberichten über Nassrasierer wollte ich nun auch einen Shave-Lab Test durchführen. Die Besonderheit dieses Herstellers ist die große Auswahl an Designs, was bei den anderen Testmarken nicht der Fall ist. Hier werden nicht nur die Bedürfnisse der Männer bedient, sondern auch die der Frauen und beide Geschlechter haben die Möglichkeit sich für ein Klingenabo zu entscheiden. Ein weiteres Merkmal des Shave-Labs ist der „Nassrasierer-Konfigurator“, bei dem Mann und Frau aus 7 verschiedenartigen und -färbigen Griffen und 3 Klingenvarianten wählen können. Ich persönlich fand dieses Gadget wirklich erfrischend, da man frei zwischen elegantem und sportlichem Design wählen kann. Auch die Klingen lassen sich unterschiedlich ausstatten, nämlich von 3 Klingenblättern bis zu 6 +1. Beim Konzept von Shave-Lab steht eindeutig Individualität und Differenzierung im Vordergrund. Ihr habt also die Qual der Wahl zwischen der Sport-, Premium-, und Luxury-Linie.


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Das Unternehmen wurde 2010 gegründete und hat seinen Hauptsitz in München. Besonders beeindruckend finde ich, dass die Griffe in der hauseigenen Manufaktur in 12 verschiedenen Schleif- und Politurschritten hergestellt werden. Allgemein setzt man hier sehr stark auf handgefertigte Einzelstücke, was durchaus einen gewissen Charme hat.

Shave-Lab Test – Die Box

Als die Box nach nur wenigen Tagen bei mir ankam war ich vom edlen Design durchaus beeindruckt! Ein Minuspunkt ist allerdings der geringe Lieferumfang. Beim Mornin‘ Glory kommt nämlich bei selbem Preis schon ein Pflegeprodukt deiner Wahl mit. Dafür bietet die Firma Shave-Lab 4 Zahlungsmethoden, nämlich Vorkasse und Sofortüberweisung sowie Kreditkarte und Pay Pal. Die Lieferzeit beträgt meist nur wenige Tage, wobei der Versand nach Deutschland sowie nach Österreich und in die Schweiz möglich ist. Die Versandkosten beginnen bei knapp 4€ für Deutschland, 7€ für Österreich und 11€ in die Schweiz und um ein paar Euro mehr bietet Shave-Lab auch eine Express-Zustellung an. Die Website selbst finde ich zwar übersichtlich, dennoch gefällt mir der Style von Mornin‘ Glory mehr. Aber hier geht`s ja um Rasierer und nicht um die Usability der Website.

Shave-Lab Testbericht - Rasierer und Klingen - Die Box 2

Shave-Lab Testbericht – Rasierer und Klingen – Die Box 2

Da Mann sich bei Shave-Lab seinen Rasierer mit einem Konfigurator individuell zusammenstellen kann, habe ich mir den Griff Fire White als Starterpaket mit den P6 +1 Klingen um 20€ bestellt. Das Portfolio des Herstellers reicht aber auch bis zu einem sogenannten SEIS in Artic Blue um ca. 50€ – sieht auch dementsprechend edel aus. Mit dem Konfigurator von Shave Lab kann man sich also bei den Griffen, Klingen und Farben so richtig austoben.

Die Klinge des Shave Lab

Shave-Lab, hat in der Männervariante, drei verschiedene Klingen zu Auswahl. Klingen mit 4 bzw. 6 Lammellen sowie eine Luxusvariante welche sich P6 +1 nennt. Diese Klinge war es auch die ich für meinen Shave-Lab Test bestellt habe, denn ich schätze den Mehrwert, den mir eine Präzisionsklinge auf der Rückseite für das optimale Schärfen von Konturen bringt. Das ist für mich ein besonders wertvolles Tool, welches neben Gillette keine andere Marke anbietet. Leider auch nicht Mornin`Glory obwohl hier auch ein sehr gutes Produkt angeboten wird. Bei meinem Selbstversuch mit Shave-Lab kann ich die Klinge P6 +1 nur loben.

Shave-Lab Test - Rasierer und Klingen - Die Rasur

Shave-Lab Test – Rasierer und Klingen – Die Rasur

Die Rasur mit Shave-Lab

Die 6 Lamellen der 6 +1 Klinge von Shave-Lab sorgen für eine glatte, nicht reißende und ausgesprochen angenehme Rasur vom ersten Schnitt an. Meine Haut brauchte nicht einmal Zeit, um sich an die neuen Klingen zu gewöhnen. Ich war wirklich sehr begeistert von der Leistung des Rasierers. Hinzukommt, dass das System zum Tausch der Klingen sehr gut funktioniert und kein bisschen Gewalt benötigt. Auch das ist eine kleine aber perfekte Besonderheit – vor allem wenn ich an den Boldking-Test zurückdenke. Zum Zeitpunkt der Rasur hatte ich meinen 3-wöchigen Urlaubsbart und selbst diesen rasierte das Produkt problemlos, sauber und glatt ohne Irritationen.

Shave-Lab Test – Das Fazit

Alles in allem ist klar zu sagen: Der Rasierer von Shave-Lab hat das bisher mit Abstand beste Ergebnis bei einem echt fairen Preis-Leistungs-Verhältnis geliefert! Was Griff, Klingen und Design des Shave-Lab Rasierers angeht, gibts von mir eine klare Kaufempfehlung! Die Firma bietet allerdings auch eine Menge Pflegeprodukte an, die sich alle samt sehr angenehm anhören. Darüber kommt aber noch ein eigener Testbericht.

Shave-Lab Test - Rasierer und Klingen - Die Rasur 2

Shave-Lab Test – Rasierer und Klingen – Die Rasur 2

Abschließend möchte ich noch sagen, dass die Meinung in diesem Artikel allein die meinige ist und sie von keiner dritten Partei beeinflusst wurde. Ich fühle mich meiner Community sehr verbunden und habe keinesfalls die Absicht meine treuen Leser zu beeinflussen. Dennoch möchte ich fair sein und hinzufügen, dass ich durch diesen Blog – obwohl er hauptsächlich mein großes Hobby ist – auch Geld verdiene. Wenn du näheres wissen willst, kannst du das hier nachlesen.

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