Orangatang Kilmers im Test – es wird rutschig

Von maximilian am 28. April 2016

Kürzlich hatte ich die Orangatang Kilmers im Test und war sehr überrascht, denn dass es sich hierbei wortwörtlich um eine rutschige Sache handelt, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Doch selbst in dieser kurzen Zeit, konnte ich mir eine eindeutige Meinung zu diesem Wheel bilden. Doch was kann der zitronengelbe Freeridewheel wirklich?

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Orangatang Kilmers  – Die Basics

Größe: 69mm
Härte: 86a (Testwheels)
Lauffläche: 59mm

Orangatang Kilmers im Test - Power Blog

Orangatang Kilmers

Orangatang Kilmers im Test – Der erste Eindruck

Als ich den neuwertigen Wheel in einem Tausch erhalten habe war ich mir noch etwas unsicher, da ich noch nicht sehr viel darüber gehört hatte. Voller Vorfreude habe ich den Wheel montiert (DB Lunchtray mit Ronin Cast Achsen), und ich landete nach dem ersten Versuch einen Slide hinzulegen gleich mal auf dem Asphalt. Etwas dermaßen Rutschiges hatte ich vorher noch nie gefahren, und ich brauchte auch dementsprechend viel Zeit, mich an den Wheel zu gewöhnen.

Nach der Ersten Session, war ich mir mit der Rolle schon sicherer. Speziell als Anfänger macht es sehr viel Spaß, einen Wheel zu fahren, der sich so leicht sliden lässt. Ich hatte mir bisher immer schwer getan, eine Rolle in den Slide zu bekommen, was bei dieser aber problemlos funktionierte.

Orangatang Kilmers im Test – Die Eigenschaften

Selbst in der Stadt, bei ca 20 Km/h, wo die Rolle auch hauptsächlich getestet wurde, fiel es mir nicht schwer kurze Drifts auf dem Bürgersteig zu machen. Die kurzen Slides, welche ich auch hauptsächlich damit durchführte, waren mir auch keineswegs unangenehm. Eine Spur beim Sliden – auch Thaneline genannt, hinterließ die Rolle leider nicht, was für mich aber kein Problem war.

Eines, der zwei großen Probleme, die ich hatte war der Übergang von Slide zu Grip – auch Hookup genannt, der mich regelmässig vom Brett fallen ließ. Das war auch ein Faktor,  mit dem ich noch bis zuletzt noch Schwierigkeiten hatte, und der mir bei anderen Rollen noch nicht so aufgefallen wäre. Auf das klar zu kommen, fiel mir die gesamte Zeit über schwer, was man daran merkte, dass ich mich auch nach einer Woche Fahrzeit, noch nicht wirklich darauf einstellen konnte.

Was den Geschwindigkeitsaufbau  betrifft, fand ich die Orangatang Kilmers leider auch nicht berauschend, was mir aber aufgrund der Beschaffenheit der Rolle schon vorher bewusst war. Ich bin davor schon Rollen gefahren, die weitaus schneller Geschwindigeit aufgenommen haben.

Bezüglich der Abnutzung ist mir nichts Großartiges aufgefallen, was vielleicht auch daran liegt, dass ich von der Rolle nicht wirklich viel heruntergeslidet bin. Nach 2-3 mm welche die Rolle nun dank meinen Slides weniger hat, konnte ich keine Unregelmäßigkeiten feststellen.

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Orangatang Kilmers im Test – Das Fazit

Nach dem Test des Orangatang Kilmers muss ich sagen: Die Rolle hat mir echt gefallen. Wäre da nicht der unangenehme Hookup in den Slides, und der echt miese Geschwindigkeitsaufbau. Ausgezahlt hat sich die Rolle auf jeden Fall, und ich hatte eine Menge Spass damit, doch wenn es darum ginge, die Rolle selber zu kaufen, würde ich eher zu einer Alternative dafür greifen.

Freut mich, dass du den Artikel bis zum Ende gelesen hast. Wenn du mehr von mir und meiner Welt lesen und hören möchtest dann folge mir doch auch auf Instagram, Facebook und Youtube. Oder lies meine Artikel über coolen Surfponcho von Atlantic-Shore, meinen Erfahrungen auf der künstlichen Surfwelle in Wien, oder erfahre warum ich auf der Donauinsel 36€ Strafe zahlen musste.