Longboard – Die ersten Meter im Sommer!

Von Matthias am 12. Mai 2015

Seit einigen Jahren liegt das Longboard wieder voll im Trend. Egal ob man Tricks erlernen möchte, waghalsig Downhill fahren oder einfach nur gechillt ein wenig crusen will, Longboard ist nach wie vor Trend! Die Idee des Sports stammt vom Wellenreiten ab und kommt aus Hawaii wobei sich der Name Longboard von der relativ langen Brettlänge ableitet. Den Begriff Longboard gibt es auch bei – Snowboards, Surfboards und eben Skateboards. Man wollte eine Möglichkeit haben, auch ohne Wellen ein Longboard zu genießen. Deshalb montierte man Rollen auf Surfbretter und damit nahm die Geschichte des Longboard sein Lauf!

In jedem Fall gilt, fahr zumindest mit Helm und vor allem mit Hirn.

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Heute gibt es viele verschiedene Shapes, also Deckformen aber auch Rollen und Achsen gibt es in jeglichen Variationen. Je nachdem welche Art des Fahrens ihr bevorzugt gibt es das passende Boards für euch. Ich habe hier mal die wichtigsten Fahrweisen zusammengefasst um euch einen Überblick über die Longboard – Landschaft zu verschaffen.

  • Downhill
  • Freeride
  • Techslides / Sliding
  • Long Distance – Pumping
  • Dancing
  • Crusen

Beim Downhill geht es darum möglichst schnell einen steilen Abhang runter zu kommen. Brandgefährlich wenn man wenig Übung hat und sollte auch nur mit ausreichender Schutzkleidung gemacht werden.

© by Maxorama

© by Maxorama

Freeride ist dem Downhill ähnlich allerdings ist das Ziel kein Geschwindigkeits- oder Zeitrekord, sondern eine Abfolge von präzisen Carvs und Slides um dein Speed unter Kontrolle zu halten. Fortgeschrittene und mutige Longboarder können sich daran wagen, sollten es aber nicht gleich übertreiben! Achtung auch vor Wheelbites besonders bei Pintails.

Techslides oder auch einfach nur Sliden, nennt man die Technik mit der man das Heck ausbrechen lässt und das Longboard somit quer über den Untergrund rutscht oder eben slidet. Eine Technik an die man sich mit ein wenig Erfahrung herantasten kann, allerdings ist mit anfänglichen Verletzungen zu rechnen. Wichtig ist, sich die richtige Ausrüstung zu besorgen. Grundsätzlich kann mit jedem Deck geslidet werden, man braucht allerdings härtere und kleinere Rollen. Slidehandschuhe machen den Anfang leichter, später kann auch ohne Hände geslidet werden. Im übrigen sind Knieschoner zu empfehlen!

© by Yamanbaiia

© by Yamanbaiia

LDP – Long Distance Pumping oder auch einfach nur Pumping – bezeichnet die Technik in der man mithilfe von rhythmischen Körperbewegungen die Bewegungsenergie auf das Longboard überträgt. Diese Technik kann man relativ bald versuchen, braucht aber Übung und eine gewisse Körperbeherrschung. Wichtig hierbei ist der Flex des Boards und ebenfalls: Vorsicht vor Wheelbites! Dieses Video erklärt die einfachste Form des Pumpens:

Dancing kommt noch aus den Anfängen des Wellenreitens und gehört damit zu den Roots am Longboard. Dabei versuchte man Schrittabfolgen auf einem langen Surfbrett – z.B. Gunboard oder Malibu Longboard, zu vollführen. Das funktioniert auch auf einem längerem Longboard (ca. 40 Zoll / 100 cm), braucht aber einen guten Gleichgewichtssinn. Hier gibt’s ein gutes Erklärvideo für den Crossstep, die einfachste Form des Dancing.

Crusen bedeutet einfach nur gechillt in der Gegend herumfahren und dabei Sommer und vielleicht auch Aussicht zu genießen. Dafür eignet sich eigentlich jedes Board, es gibt allerdings auch welche die dafür designed wurden. Charakteristisch sind große weiche Rollen damit weder Kieselsteine noch Pflastersteine ein Problem darstellen. Oft haben sie einen weichen Flex und sind sehr angenehm zu fahren. Eignen sich aber eher nicht für hohe Geschwindigkeiten.

Das sind die verschiedenen Fahrtechniken die du mit deinem Longboard angehen kannst. Wenn ihr Einsteiger seit dann solltet ihr euch vorerst mal auf das Crusen beschränken. Wenn ihr euch auf eurem Longboard sicher fühlt, dann könnte ihr euch am Sliden und Pumpen versuchen. Wer wirklich mutig ist kann es auch mit Freeriden versuchen. In jedem Fall gilt, fahr zumindest mit Helm und vor allem mit Hirn. In Österreich ist die rechtliche Lage sehr streng und Unfälle und Schäden gehen in beinahe allen Fällen auf euer Konto.