Motivation – Die zweite Energie

Von Andrej am 29. Januar 2015

Egal, welchen Sport man betreibt, es wird von einer Person viel abverlangt und dabei hilft die zweite Energie. Um Leistung zu erbringen, benötigt unser Körper jede Menge Energie. In diesem Artikel geht es jedoch nicht darum, wieviel Kilogramm Reis du in dich reinschaufeln solltest oder wann du welchen Proteinshake einnehmen musst. Hier geht es um die zweite Energie, die du brauchst, um erfolgreich zu sein: Der Wille und die Motivation – die zweite Energie eben. Jeder hatte mal im Laufe seines Lebens Motivationslöcher, und in Verbindung mit Trainingsroutinen gehören sie selbst bei Ikonen wie Dwayne „The Rock“ Johnson einfach dazu. Der große Unterschied ist, wie man damit umgeht. Vorab – Musik kommt in diesem Artikel nicht vor, da jeder mittlerweile kapiert haben muss, dass diese die Motivation kurzfristig steigern kann. Hier geht es mehr um längerfristige Faktoren.

Positives Denken kann ansteckend sein. Wenn man von Gewinnern umgeben ist, wird man selbst zu einem.

Arnold Schwarzenegger

Flexibilität ist Mittel Nummer Eins gegen Motivationstiefs und somit die zweite Energie optimal auszureizen. Wer jede Woche Tag für Tag immer dasselbe tut, darf sich nicht wundern, wenn sich irgendwann Langeweile breit machen wird. Im Bodybuilding gibt es dafür unzählige Kombinationsmöglichkeiten für Trainingspläne. Anfänger und Laien irren sich, wenn sie die Lüge aufgetischt bekommen, es gäbe einen Universal-Plan, der jede Person ihren physischen Zielen näher bringt. Und selbst wenn sie verstehen, dass ein Trainingsplan individuell abgestimmt werden muss, machen viele den Fehler, fortan stets jedes Mal dieselben Übungen über einen viel zu langen Zeitraum zu machen. Tut man dies, wird man irgendwann stagnieren und keine Fortschritte machen. Die Folge davon ist Furstration. In der Regel wird einem aber das repetitive Trainingskonzept schon viel früher langweilig. Daher muss man flexibel sein und seine Routinen stets neu überdenken. Jedes Jahr sollte quartalsmäßig abändernde Pläne haben. Auch wenn du eine bestimmte Übung noch nie ausprobiert hast – plane sie für einen bestimmten Zeitraum von drei Monaten in dein Pensum ein. Und wenn es soweit ist, lerne sie richtig anzuwenden. Deine Vorteile dadurch werden enorm sein – du bietest Langeweile viel weniger Angriffsfläche und entdeckst vielleicht Bewegungsabläufe, die besser zu deinem Körper passen. Der dritte Vorteil ist, dass du durch stärkere Variation deiner Übungen die Trainingseffizienz steigerst. Wenn unser Körper lange Zeit immer dieselben Übungen ausführt, gewöhnt er sich daran. Infolgedessen wird der Wachstumsanreiz an bestimmte Muskelgruppen mit der Zeit abgeschwächt und es wird schwieriger, Fortschritte zu machen. Gib deinem Körper die Abwechslung die er braucht und er wird sich mit gesteigerter Motivation und besseren Trainingsergebnissen bedanken.

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Trainingsgeräte

Die zweite Energie – Trainingsgeräte

Die zweite Energie – Voraussetzungen und Tipps

Extrovertierte Menschen legen viel Wert auf einen oder mehrere Trainingspartner. Ein Partner kann deine Motivation auf positive oder aber auch negative Weise beeinflussen. Gute Trainingspartner bringen dir neue Techniken bei und helfen dir bei der richtigen Ausführung der Übungen. Ist der Trainingspartner hingegen nicht besser, sondern mehr oder weniger auf einer Leistungsebene mit dir, dann zieht ihr umso stärker an einem Strang und könnt eure Leistungsentwicklung miteinander besser vergleichen. Wenn diese Partner jedoch nicht vorhanden oder unpassend bzw. unfähig sein sollten, sollte man sich Gedanken machen, das Fitnessstudio zu wechseln. Die letzten Jahrzehnte haben in den Ballungsräumen jede Menge Gyms wie Pilze aus dem Boden wachsen lassen. Deren Qualität schwankt bei Ausstattung und Services teilweise stark, weshalb man bei Möglichkeit viel herumprobieren sollte, zumal ein Wechsel in den meisten Ländern ohnehin mindestens in 12-Monatsabständen erfolgen kann. Sobald du erstmals in einem neuen Fitnessstudio stehst, findest du vielleicht bessere Trainingspartner und bessere Ausrüstung, doch allein schon der Effekt eines frischen Umgebungswechsels ist nicht zu unterschätzen und wird sich positiv auf deine Motivation auswirken.

Das einzig schlechte Training ist jenes, das nie stattgefunden hat!

Und schließlich zählen am Ende allein die Ergebnisse, ob man seine Kraft und seine Zeit vergeudet hat oder nicht. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man sich die eigene Entwicklung rück- und vorausblickend ansieht. Das bedeutet, man sollte sich im Klaren sein, wie die Reise bisher verlaufen ist und wohin die Reise in den nächsten Monaten gehen soll. Für Smartphones gibt es zu diesen Zwecken mittlerweile jede Menge Apps, die dir die Möglichkeit geben, deine Performance zu „tracken“. So kannst du nicht nur fühlen, dass es mit deiner Leistung vorwärts geht, sondern auch schwarz auf weiss nachvollziehen, wieviele Kilos du in welcher Übung draufpacken kannst und wo deine Schwachstellen sind. Durch diese bessere Systematik kannst du dir klarere Zielsetzungen machen, was im Kraftsport besonders wichtig ist. Beginne dein Training mit der Einstellung in der Art wie „Heute möchte ich in Übung x das Gewicht y mit z Wiederholungen schaffen“. Solltest du es nicht schaffen, setze die Messlatte das nächste Mal ein wenig tiefer, andersrum kannst du beim nächsten Mal die Herausforderung erhöhen. Last but not least solltest du nach dem Training den Blick in den Spiegel riskieren und dir einreden, dass etwas weiter geht. Das tut es selbst dann, wenn du die gewünschte Anzahl an Wiederholungen beim Bankdrücken nicht geschafft hast. Denn das einzig wirklich schlechte Training ist jenes, das nie stattgefunden hat.