City Wave – Surfen am Schwarzenbergplatz – Review

City Wave – Surfen am Schwarzenbergplatz – Review

Von Matthias am 21. Juli 2016

Hey Boardnerds, mittlerweile steht die City Wave Anlage in der SCS bei Vösendorf wozu es von mir natürlich auch einen Blogbeitrag gibt. Surfen im Shoppingcenter hat schon ein besonderes Flair und Spaß gemacht hat es auf jeden Fall.

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Mein erster Eindruck vom City Wave

Als wir am Mittwoch Abend bei leichtem Regen und schlechtem Wetter an der künstlichen Surfanlage ankamen, waren erstaunlich viele Leute anwesend und es herrschte reger Betrieb. Gewöhnungsbedürftig war allerdings die Lautstärke der Wellenanlage, die sich zufälligerweise so anhört wie ein herabstürzender Wasserfall. Das ganze wird dann noch von Lautsprechern übertönt die aber immerhin Musik spielen, die eine echt nette Stimmung macht. An der Anmeldung muss man den üblichen Haftungsausschluss unterschreiben und noch einmal 5€ für einen Neoprenanzug berappen. Damit schlägt im Normalbetrieb eine Stunde surfen mit 44€ zu buche (sofern man nicht einen Gutschein ergattert hat). Wenn man es mit Wakeboarden vergleicht ist der ganze Spaß nicht so billig aber immerhin sind die Surfboards inkludiert.

3 City Wave Wien - Surfen auf der Welle

3 City Wave Wien – Surfen auf der Welle

Auf geht`s ans Surfen am Schwarzenbergplatz

In der Vorbereitung fährt die 3 City Wave ihren, meiner Meinung nach, größten Minus Punkt ein. Es gibt keine Möglichkeit, seine Sachen irgendwo zu verstauen! Ich meine, was glauben die Betreiber? Dass man in Unterhosen ohne Smartphone oder Geldbörse kommt? Dieses Manko fand ich wirklich schwach und auch die Worte des Surflehrers „Bei uns wurde noch nie was gestohlen!“ halfen nicht wirklich. Ich verstaute mein Zeug schließlich neben den Umkleiden und hoffte auf das Beste. Ich war wirklich aufgeregt und motiviert, weshalb ich meine Gedanken an ein gestohlenes Handy und Co einfach ignorierte.

Da wir beide noch nie auf einer künstlichen Welle ritten, buchten wir einen Anfängerkurs. Auch wenn ich schon des öfteren gesurft bin kann ich das jedem empfehlen – auch den leicht fortgeschrittenen Boardnerds unter euch. Je nach Standbein – Goofy oder Regular – stellt ihr auch an der linken bzw. rechten Seite der Anlage an. Da es die Anfänger im Minutentakt raushaut kommt man auch schnell selbst zum Versuchen. Dabei erzählte mir der Surflehrer wie ich das Board halten und in die Welle einsteigen muss. Der langen Rede kurzer Sinn: Mit viel Schwung und Mut rein die Welle! Wenn du schon einigermaßen Gleichgewicht auf einem Board hast, dann kannst du auch recht schnell die ersten Schwünge machen. Für Erstsurfer gibt es anfangs eine Stange, an der man sich festhalten kann.

3 City Wave Wien - Surfen auf der künstlichen Welle

3 City Wave Wien – Surfen auf der künstlichen Welle

Leider vergeht eine Stunde immer schneller als einem lieb ist, vor allem wenn es, wie beim City Wave, richtigen Spaß macht! Ich habe nicht mitgezählt aber ich denke, dass ich ca. 10 Mal in die Welle rein bin und insgesamt ca. 5 Minuten gesurft bin. Hier noch einmal die Relation zum Preis: In meinem Fall wären das 4,40€ pro Versuch oder auch 8,80€ pro Minute. Hier kommst du beim Wakeboarden eindeutig günstiger davon!

Nachdem man sich dann erneut zu zehnt für 2 Umkleidekabinen anstellt, sein gesamtes Hab und Gut nass macht und sich dabei auch noch halb gestresst aus dem Neoprenanzug windet, ist man dennoch vollkommen begeistert von der Möglichkeit im Herzen Wiens surfen zu können.

Mein Fazit vom Surfen auf der künstlichen Welle

Es ist ein absolut geiles Gefühl und ich kann jedem Boardnerd nur empfehlen das mal auszuprobieren. Natürlich hat die Anlage Kinderkrankheiten wie das Fehlen von Staufläche und auch der stolze Preis schreckt ein wenig ab. Dennoch wirst du nie wieder so einfach eine Welle reiten können denn: auch wenn du dich als Dauergast zu Tode zahlst, zu Tode paddelst du dich wenigstens nicht.

3 City Wave - Power Blog

3 City Wave – Power Blog

Power Blog Selfie - 3 City Wave

Power Blog Selfie – 3 City Wave

Freut mich, dass du den Artikel bis zum Ende gelesen hast. Wenn du mehr von mir und meiner Welt lesen und hören möchtest dann folge mir doch auch auf Instagram, Facebook und Youtube. Oder lies meine Artikel über den coolen Surfponcho von Atlantic-Shore, meinen Erfahrungen am Wakeboardlift Wien, oder erfahre warum ich auf der Donauinsel 36€ Strafe zahlen musste.