Wakeboarden auf der Insel Krk – Cablepark im Lokalaugenschein

Wakeboarden auf der Insel Krk – Cablepark im Lokalaugenschein

Von Matthias am 16. Februar 2017

Hey Boardnerds und Wakeboarder, wir waren vor kurzem Wakeboarden auf Krk in Kroatien und möchten euch nun von unseren Eindrücken berichten. Der Cablepark Krk liegt direkt an der Bundesstraße 102 in der Bucht Puntarska. Als wir im Juli dort waren, hatte das Wasser angenehme 22° Celsius , die Stimmung war ausgelassen und die Bedingungen fürs Wakebaorden echt perfekt. Die Insel und der Cablepark sind mit dem Auto erreichbar aber Parkplätze sind Mangelware. Eine öffentliche Anreise ist kaum möglich! Die Preise liegen bei 14€ / 20€ für eine 1- bzw. 2-Stunden Karte oder 31€ für eine Tageskarte.  Damit sind die Preise also nur geringfügig günstiger als in Deutschland oder Österreich. Kredit- und EC-Karte werden akzeptiert. Demnach stellt sich uns nun die Frage, ob es sich auszahlt den Cablepark Krk in Kroatien zu besuchen. Wenn man sowieso in der Gegend ist, ist er aber auf jeden Fall einen Besuch wert.

Aktuelles Gewinnspiel: Ein Longboard als Weihnachtsgeschenk? Jetzt klicken und teilnehmen!

Wakeboarden auf Krk – Die Anlage & ihre Obstacles

Beim Cablepark auf der Insel Krk handelt es sich um eine Mehr-Mast Anlage mit 5 Pylonen wobei der dritte Mast schon sehr hart zieht. In diesem Bereich kommt es demnach öfter zu Stürzen. Durch die Bucht geschützt ,sind die Verhältnisse im Hochsommer allerdings sehr gut, auch für Wakeboard-Anfänger. Die Anlage dreht sich gegen den Uhrzeigersinn und bietet mehrere Kicker und Slider. Die Kicker sind teilweise sehr steil und nicht für Anfänger geeignet. Es gibt noch einen hohen Slider und eine sehr angenehme Pussy-Box. Die Obstacles sind für den Preis ganz gut und auch der Rest der Anlage ist angenehm und wirkt einladend. Der Cablepark bietet neben der Anlage auch ein Cafe bzw. ein Restaurant. Das braucht man auch unbedingt, denn ansonsten ist rund um den Cable einfach nichts. Kein Supermarkt, kein Hotel, kein Strand. Einzig und allein eine kleine Freiluft Gallerie mit Skulpturen öffnet neben dem Wakepark Krk seine Tore.

Wakeboarding Krk - by Power-Blog

Wakeboarding Krk – by Power-Blog

Wakepark Krk – Locals und der Umgang mit Touristen

Das die Locals am Homecable den Ton angeben ist nichts neues, auf diesem Cable fiel mir das aber besonders negativ auf. Es gibt zwischen dem ersten und zweiten Pylonen keinen Steg weshalb die gestürzten Wakeboarder per Boot abgeholt werden. Als Sammelpunkt dient eine kleine Plattform am Ende der ersten Geraden. Wartet man dort, dann kommt ein Boot und bringt einen wieder zum Startpunkt. Allerdings werden keine Personen entlang der Strecke aufgesammelt. Offensichtlich gilt dies aber nicht für Locals, denn diese dürfen meist auch auf halbem Weg ins Boot klettern. Als ich den Cabler und den Bootsfahrer darauf angesprochen habe meinten die doch ernsthaft, dass die Locals das hier dürften aber Touristen eben einfach nicht. Das ärgerte mich zu tiefst und trübte das ansonsten sehr gemütliche Bild des Cableparks erheblich.

Krk Wakeboarding - by Power-Blog

Krk Wakeboarding – by Power-Blog

Cablepark Kroatien – Fazit der Insel Krk

Alles in allem ist die Anlage ganz gut. Die Atmosphäre ist gechillt, die Räumlichkeiten sind sauber und der Staff ist weitgehend freundlich und hilfsbereit. Der Preis ist für die Ausstattung der Anlage ok aber die Infrastruktur rundherum lässt zu wünschen übrig. Wir haben die zwei Tage auf der Anlage wirklich sehr genossen und auch tolle Leute kennen gelernt. Aufgrund der Entfernung zahlt es sich aus unserer Sicht aber nicht aus, seinen Wakeboardurlaub um den Cablepark Krk zu erweitern. Was sagt ihr zur Anlage und wie sind eure Erfahrungen? Hinterlässt uns doch einen Kommentar oder tretet unseren Gruppen Boardnerds oder Wakeboarder bei.

Freut mich, dass du den Artikel bis zum Ende gelesen hast. Wenn du mehr von mir und meiner Welt lesen und hören möchtest dann folge mir doch auch auf Instagram, Facebook und Youtube. Oder lies meine Artikel über die City Wave Anlage in Wien, meine Erfahrungen am Wakeboardlift Wien, und über meine selbst gebaute Longboard Wandhalterung.