Bubbledays – HipHop meets Boardsport

Von maximilian am 24. Mai 2016

Vor zwei Tagen starteten die Bubbledays – ein Event, welches für mich unter dem Motto „HipHop meets Boardsport“ stand. Da ich sowohl das Eine, als auch das Andere extrem gerne habe, wusste ich sofort, dass das die perfekte Veranstaltung für mich ist. Leider hatte ich letztes Jahr keine Zeit gehabt, die Veranstaltung zu besuchen. Somit war es das erste Mal, dass ich die Wake of Steel, den Iriedaily Pumptrack, und die diversen HipHop Acts besuchen konnte.

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Bubbledays – der erste Eindruck

 

Bubbledays – Grafitti am Eingangsbereich

 

Gleich nach der Schule schnappte ich mir mein Brett, und machte mich auf zum Linzer Handelshafen. Dank öffentlichen Verkehrsmitteln, welche dank der Linz AG öfter als sonst in diese Richtung fuhren, war ich auch in weniger als einer halben Stunde am Gelände. Auch durch die Sicherheitskontrolle, kam ich innerhalb einer Minute durch, wodurch ich echt positiv überrascht war.

Nach dem Eingang selbst, muss man noch einmal 5 Minuten Fußmarsch zurücklegen, um das eigentliche Gelände zu erreichen. Diese führen rund um das Linzer Hafenbecken, und geben einen wunderschönen Ausblick preis.

Bezüglich des Wetters hatte ich echt Glück, da es die Tage zuvor stark geregnet hatte, es aber ein beiden Tagen perfekte Wetterbedingungen hatte, und man auch am Abend nie mehr als eine leichte Jacke brauchte.

Bubbledays – die Sportangebote

 

Ich machte mich sofort auf zum Pumptrack, einem Parcours aus Kurven, indem man ohne zu pushen Geschwindigkeit aufbauen kann. Mit diesem wollte ich mir die Zeit bis zu den ersten Acts, welche erst am Abend stattfanden, vertreiben. Für diesen braucht man ca 45min Übung, um ihn ein bisschen zu beherrschen. Es waren tatsächlich viele Menschen  vor Ort, die sich auch entschieden haben, den Pumptrack mit den eigenen Brettern zu testen. Für die Leute ohne Brett, gab es einen Verleih von Ruffboards, bei dem man Bretter testen konnte.

Bubbledays - Boardsport

Bubbledays – Boardsport

Das Feeling zu sechst oder siebt durch den Pumptrack zu fahren, ist unbeschreiblich cool. Und auch wenn das jetzt etwas komisch klingt, aber auch bei einer Massenkarambolage aus dem Track zu fliegen hat seinen gewissen Reiz. Ich musste bei einem solchen Sturz eine kleine Schramme am Unterarm einstecken, was es mir aber defintiv wert war.

Der Skateshop Blue Tomato hatte auch eine kleine Halfpipe zur Verfügung gestellt. Auch dieses Angebot wurde von den anwesenden Boardern sehr gut angenommen, und somit war dieses Obstacle auch die ganze Zeit befahren. Ich bin zeitlich leider nicht dazu gekommen, diese Ramp auszuprobieren. Ansonsten hätte ich es sicher getan!

Da ich so viel Spass hatte, habe ich leider einen Teil des Wakeboardwettbewerbs „Wake of Steel“ versäumt, konnte aber noch so einige coole Tricks mit ansehen.

Da ich persönlich kein Wakeboard fahre, kann ich die Schwierigkeit der Tricks nicht so einschätzen, war aber wahnsinnig begeistert. Tricks, wie ich sie noch nie gesehen habe, und das mit einer Leichtigkeit als wäre es nichts gewesen. Unglaublich.

Bubbledays – die kulinarischen Angebote

 

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Bubbledays – die kulinarischen Angebote

 

Von den verschiedenen Essensangeboten war ich echt sehr überzeugt. Von orientalischen Spezialitäten über Burger, und frische Cupcakes hat es wirklich alles gegeben. Jedoch sollte man sich schon ein wenig Geld einstecken, da man sonst nicht besonders weit kommen würde. Aber man gönnt sich ja sonst nichts. Ich habe den Preis in Kauf genommen, und habe es nicht wirklich bereut. Frisch gebratener Burger, mit speziellen Soßen, aber auch klassischen Zutaten. Super!

Auch von den Getränkepreisen war ich ein bisschen schockiert. 4,50 Euro für ein Bier zu zahlen, hat mir dann doch die Lust genommen, und ich habe mich reichlich beim Wasserspender bedient.

Bubbledays – die Acts

 

Bubbledays – die Crowd

Die Acts waren ungelogen der Wahnsinn! Alle Acts haben Live gespielt, was mich sehr stark überrascht hat, da ich auch schon auf so manchen Konzert  enttäuscht worden bin. Auch wenn einige Künstler nicht besonders lang gespielt haben (ca. 1 Stunde), war die Stimmung trotzdem gut. Es wurden auch gewisse Showeinlagen wie z.B Freestyles von den Artists eingesetzt um der Menge etwas Besonderes zu bieten. Die Bühne an sich war etwas kleiner, reichte aber aus, dass jeder einen Platz haben konnte, bei dem er perfekte Sicht auf den Künstler hat. Auch den ganzen Tag über waren immer Tolle DJs auf der Bühne, welche beim Skaten oder Durschlendern echt gute Stimmung gemacht haben.

Bubbledays – Das Fazit

 

Die Bubbledays 2016 waren echt der Hammer. Hochwertige Musikacts, gutes Essen, und einen ordentlichen Skatebereich – Was will man mehr. Das einzige mit dem ich nicht so ganz einverstanden war, waren die doch sehr hohen Preise. Diese werden aber durch den freien Eintritt teilweise wieder entschuldigt.

Die Besucher waren in keiner Weise unfreundlich, und auch an den Abenden war die Anzahl der Betrunkenen eher gering. Wer sich tatsächlich dumm benommen hat, wurde sofort von der Polizei vom Gelände verwiesen. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Bubbledays. Ein wahnsinnig cooles Event. HipHop meets Boardsport.